Detail aus Speisekarte
Beispiel: Detail aus Speisekarte
Papier/Glanzlack
Papier:
Reflektion nach
allen Seiten
Glanzlack:
Reflektion gebündelt
bis 90 Glanzpunkte

Veredelung im Druck

Wir ver­bes­sern die Ei­gen­schaf­ten Ih­rer Druck­sa­chen, erhöhen den Glanz, über­ra­schen mit spe­zi­el­len Lackstruk­tur-Ef­fek­ten und ver­bes­sern die Ober­flächen­fes­tig­keit. Ist das ein Wort? Falt­blatt oder Druck­mus­ter-Map­pe an­for­dern!

Di­sper­si­ons­lack – Auch mit Was­ser­lack be­zeich­net, be­steht zu ca. 65 % aus Was­ser und ca. 35 % Festkörper. Der Auf­trag er­folgt in­li­ne über ein La­ckier­werk. Die Trock­nung wird durch IR- und Heißluft­trock­nung be­schleu­nigt. Es wer­den La­cke von matt bis hochglänzend ver­ar­bei­tet, eben­so Son­der­la­cke wie An­ti­rutschlack oder Duft­la­cke.

Pri­mer – Grun­die­rung auf Di­sper­si­ons­ba­sis. Ver­bes­sert die Haf­tung für wei­te­re Ver­ede­lungs­stu­fen. Ermöglicht pu­der­frei­en Druck, ver­bes­sert das Glanz­er­geb­nis bei UV-Lack und ver­min­dert die Ver­gil­bung des Kar­tons.

UV–Lack – Die Trock­nung er­folgt durch Ver­ket­tung der ein­ge­ar­bei­te­ten Fo­to­i­ni­tia­to­ren mit­tels UV-Strah­ler. Es kann so­wohl Matt­lack als auch Hoch­glanz­lack ein­ge­setzt wer­den. Für Le­bens­mit­tel­ver­pa­ckun­gen wer­den mi­gra­ti­ons­ar­me UV-La­cke ein­ge­setzt, für Le­bens­mit­tel­di­rekt­kon­takt auf­grund mögli­cher Mi­gra­ti­on / Per­mea­ti­on nicht ge­eig­net.

Spot­la­ckie­rung – Kom­bi­na­ti­on aus Matt- und Glanz­lack. Der Glanz­lack kann so­wohl Di­sper­si­on als auch UV-Lack sein. Die Matt­be­rei­che wer­den mit Di­sper­si­ons­matt­lack (Voll­flächig oder par­ti­ell mit Kli­schee) oder mit Matt­pas­te (Druck­lack über kon­ven­tio­nel­le Off­set­druck­plat­te) er­zielt. Bei Matt­lack mit Matt­pas­te wird ei­ne op­ti­ma­le Wir­kung er­zielt, wenn in ei­nem zusätz­li­chen Druck­durch­gang mit der glei­chen Druck­plat­te noch­mals leicht Matt­lack auf­ge­tra­gen wird.

Ef­fekt­la­cke – Druck­lack-/UV-Lack-Kom­bi­na­tio­nen, die ei­ne nar­bi­ge Ober­fläche er­ge­ben bzw. bei ent­spre­chen­der gra­fi­scher Ge­stal­tung op­ti­sche Ef­fek­te durch Matt-/ Glanz­wir­kung er­zie­len.

Iri­odin – Hier­bei han­delt es sich um Glanz­pig­men­te, wel­che aus­sch­ließlich von der Fa. Merck her­ge­stellt und dem Di­sper­si­ons­lack bei­ge­mischt wer­den. Die op­ti­sche Wir­kung ist abhängig von der Teil­chen­größe. Während im Sieb­druck oder Tief­druck Pig­men­te bis 200µ ver­ar­bei­tet wer­den können, können im Off­set­druck max. Pig­men­te bis 50 µ übert­ra­gen wer­den.

Hy­brid­far­ben – Kom­bi­na­ti­on aus UV- und kon­ven­tio­nel­len Off­set­far­ben. Die Trock­nung er­folgt durch Ver­net­zung der ein­ge­bau­ten Fo­to­i­ni­tia­to­ren un­ter UV–Trock­nung. Der Bin­de­mit­te­lan­teil trock­net wie bei ei­ner nor­ma­len Far­be. Der Vor­teil die­ser Far­ben liegt dar­in, dass sie mit nor­ma­len Gum­mitüchern und Gum­mi­wal­zen ver­ar­bei­tet wer­den können. In ers­ter Li­nie fin­den die­se Far­ben bei nicht sau­gen­den Be­druck­stof­fen An­wen­dung.

Fo­li­en­ka­schie­rung – Voll­flächi­ge Be­schich­tung von Gold-, Sil­ber- oder Ef­fekt­fo­lie auf Kar­ton. Für die Be­dru­ckung die­ser Fo­li­en gibt es ei­ne Vor­be­hand­lung zur Op­ti­mie­rung der Ober­flächen­span­nung um die Be­druck­bar­keit und Haf­tung zu gewähr­leis­ten.

Heißfo­li­en­prägung – Par­ti­el­le Auf­brin­gung von Fo­li­en mit­tels Präge­werk­zeug und Wärme. Prägung kann so­wohl vor als auch nach dem Druck er­fol­gen.

Prägung – Prägun­gen können in Kom­bi­na­ti­on mit Fo­li­en­ver­ede­lung als Re­li­ef vor­ge­nom­men wer­den, aber auch als rei­ne Blind­prägung im Stan­z­au­to­ma­ten. Es sind kos­ten­in­ten­si­ve Präge­werk­zeu­ge er­for­der­lich.

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